tot und lebendig!

Einladung zur Vernissage „tot und lebendig!“ mit Werken von Reinhard Musik und Hans Wörtl am Freitag, 10. Mai 2019, 19 Uhr

Begrüßung Robert Peschinka, Obmann der Galerie grenzART

Zur Ausstellung sprechen Hanna Scheibenpflug und Clemens Feigel

Bei der Vernissage geben Irmtraud Fidler und Alexander Musik musikalische Einwürfe.

Die Kunstvermittlung für Kinder ab 5 Jahren findet am Samstag, 25. Mai 2019 von 10 bis 11.30 Uhr statt.

Die Ausstellung ist donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr bis zum 9. Juni 2019 geöffnet.

Zu den Künstlern:
Reinhard Musik, der 2013 verstorbene deutsche Schauspieler und Maler, lebte seine Doppelbegabung mit dem Älterwerden zunehmend als bildender Künstler aus. Sein Nachlass umfasst Tafelbilder, Collagen, Assemblagen und Objekte. Es sind lustvolle Experimente im Geiste des art brut. Sein Sohn Alexander, Journalist und „Zuagroaster“ in Goggendorf, macht sein vielschichtiges Werk erstmals in Österreich sichtbar.
Auch der in Engelsdorf und Wien arbeitende Künstler Hans Wörtl widersetzt sich in seinem Schaffen jeder Eingrenzung. Spielerisch jongliert er zwischen Malerei, Zeichnung, Druckgraphik, Keramik, Objektkunst und Installation bis zur Schementheateraufführung. Seine Auseinandersetzung mit der Konsumkultur führt ihn nicht nur zum Brauen von eigenem Gerstensaft und anderen Selbstversorgereien, sondern er erfreut auch gerne Interessierte mit seiner Handy- und Waffenproduktion. Seine Bekehrungsversuche Ungläubiger mittels Bibeladaptionen zu frommen Muschisten hat er leider inzwischen aufgegeben. Heute wird Geld gemacht.

Jahresprogramm 2019

25. JÄNNER – 24. FEBRUAR 2019 Stefan Haller & Ch. Lingg –Ver-Ort-ungen & innere Gärten

In Stefan Hallers pocket-paintings verschneiden sich Fragmente einer medial vermittelten Wirklichkeit mit spontan-intuitiven Elementen und Farbflächen. Für Ch. Lingg birgt jedes Ding eine Wahrheit in sich –die der kleinsten Teilchen, und die des großen Ganzen.

 1. MÄRZ – 31. MÄRZ 2019 Franz Braun & Markus Krön – Macht still

F. Brauns Auseinandersetzung mit dem Umfeld –Mensch und Ding: „wahre, ehrliche Aussagen“. M. Kröns zeigt Kulturlandschaft in konkreten Formulierungen, ohne Überhöhung, Idyllisierung und Pathos.

 5. APRIL – 5. MAI 2019 Die Stadtgemeinde Hollabrunn zeigt in Zusammenarbeit mit NÖ ART und grenzART A Matter of Form

„Die Skulptur ist der beste Kommentar, den ein Maler zu seiner Malerei abgeben kann“ so Pablo Picasso. Gibt es so etwas wie einen besonderen Blick des Malers auf die Skulptur? Wie gelingt KünstlerInnen die Transformation ihrer Bilderwelten in die dritte Dimension?

 10. MAI – 9. JUNI 2019 Reinhard Musik & Hans Wörtl – tot und lebendig!

R. Musik, als Schauspieler an vorgegebene Rollen gebunden, kehrte in seinem bildnerischen Werk sein sensibles Inneres nach aussen. Arbeiten aus demNachlass stehen Werken des höchst lebendigen Hans Wörtl gegenüber, der den gesellschaftlichen Wahnsinn schonungslos behandelt.

 14. JUNI – 7. JULI 2019 Gruppenausstellung der grenzART Künstler – cash & carry

„In Zeiten wie diesen“, in denen alles flott gehen muss und Geiz angeblich geil ist, ist auch die Kunst scheinbar nichts wert. Wir gehen –kurz natürlich nur –auf dieses Muster ein und machen Midsummer-Sale: Auswählen, Kohle her, einpacken, weg…

27. AUGUST – 31. AUGUST 2019 Symposium der Galerie grenzART – Hinter dem Horizont… in Kirchberg/Wagram

Vernissage 1. 9. 2019, 15 Uhr in der Galerie Augenblick in Kirchberg/Wagram Hinter dem Horizont… Metapher (als Stilmittel gebraucht) ist ein sprachlicher Ausdruck, bei dem ein Wort aus seinem eigentlichen Bedeutungszusammenhang in einen anderen übertragen wird.

13. SEPTEMBER – 13. OKTOBER 2019 Künstlerinnen & Künstler aus Kyjov – Gäste aus Kyjov

Im Rahmen unseres Programmes „grenzART on the road“ haben wir heuer die Schwesternstadt von Hollabrunn, Kyjov, mit ihren Künstlern zu Gast. Miroslav Tichý, Ladislav Szabadoš, Petr Cmelík, Marin Forman, Marie Cmelíková, Lucie Ferliková, Dominik Šváb, Katerina Turecková.

 18. OKTOBER – 17. NOVEMBER 2019 Livio Senigalliesi – Erinnerungen eines Kriegsreporters

L. Senigalliesi entscheidet sich in dieser schnelllebigen und unkritischen Welt für einen dem entgegengesetzten Weg. Die Bilder, die über zwei Jahrzehnte auf vier Kontinenten aufgenommen wurden, sind Zeugen von Kriegsgeschehnissen, um unser kritisches Gewissen zu nähren.

 10. JÄNNER 2020 Neujahrsempfang der Galerie

Gemeinsam mit den Förderern, Galeriemitgliedern und allen Freunden der Galerie grenzART wollen wir auf das Arbeitsjahr 2019 zurückblicken und mit einem Glas Sekt auf die Pläne für 2020 anstoßen.

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A Matter of Form – Vernissage am 5.4.2019, 19 Uhr

A Matter of Form –  Einladung zur Vernissage  am Freitag, 5. April 2019, um 19 Uhr in der Galerie grenzART, Sparkassegasse 1, 2020 Hollabrunn
Begrüßung: Elisabeth Schüttengruber-Holly, Kulturstadträtin und Roswitha Straihammer, Leitung NöART
Einführende Worte Hartwig Knack, in Vertretung der Kuratorin der Ausstellung
Eröffnung durch den Abgeordneten zum NÖ Landtag Richard Hogl in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
Kunstvermittlung für Kinder ab fünf Jahren am 27. April von 10–11:30 Uhr
Die Ausstellung ist donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr bis zum 5.5.2019 geöffnet (Osterferien geschlossen).

Folgende KünstlerInnen sind vertreten:  Laurent Ajina • Gabriele Fulterer/Christine Scherrer • Soli Kiani • Hannes Mlenek • Kurt Spitaler • Walter Vopava

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Zur Ausstellung:
Anders als im „Wettstreit der Künste“ (Paragone), in dem vor allem Malerei und Bildhauerei in einen direkten Wettstreit traten, entwickeln die KünstlerInnen seit dem 20. Jahrhundert in beiden Medien ihre Werke. Doch gibt es so etwas wie einen besonderen Blick des Malers/der Malerin auf die Skulptur? Wie gelingt KünstlerInnen die Transformation ihrer Bilderwelten in die dritte Dimension? „Die Skulptur ist der beste Kommentar, den ein Maler zu seiner Malerei abgeben kann“ so Pablo Picasso, der mit seinem plastischen Werk aus Fundstücken maßgeblich die Entwicklung der zeitgenössischen Skulptur prägte. Er vertrat die Ansicht, dass sich die Moderne nicht nur in der Malerei, sondern auch in der Wahl des Materials und vor allem auch im Raum widerspiegelt. Für die Malerei wird oft ins Feld geführt, dass sie Dreidimensionales in der Fläche darstellt, für die Bildhauerei, dass sie mehrere Perspektiven gleichzeitig wiedergebe.

Die in der Ausstellung präsentierten KünstlerInnen schaffen aus traditionellen Materialien von Holz bis Bronze, aber auch aus Karton, Plastik und Fundstücken Skulpturen, in denen ihre Sensibilität und die Beherrschung des Materials auf eine moderne und sehr ungewöhnliche Weise sichtbar werden. Die Skulpturen werden gemeinsam und in direkter Korrespondenz zur Malerei und zum zeichnerischen Werk präsentiert. Zuweilen wird die Formensprache der Malerei in die Skulptur übersetzt, andere KünstlerInnen entwickeln durch die Skulptur weitere inhaltliche Dimensionen oder setzen das Medium in bewussten Kontrast zu ihrer Malerei. Manchmal ist es jedoch auch die Skulptur, die zum Träger eines zeichnerischen Gestus’ wird.

Konzept und Kuratierung: Silvie Aigner

http://noeart.at/ausstellung/A/A+Matter+of+Form.html

Aktivitäten im Rahmen der Ausstellung Macht still

Im Rahmen der Ausstellung „Macht still“ mit Malerei von Franz Braun und Markus Krön werden folgende Aktivitäten angeboten:

Donnerstag, 21.3.2019, 18 Uhr –  Verleihung des Zertifikates Kulturvermittlung an die Schülerinnen der HLW Hollabrunn: Der Abschluss der Zusatzqualifikation „Kulturvermittlung“ wir mittels einer Kulturvermittlung der Schülerinnen am 21.3. gebildet, im Anschluss erhalten sie das Zertifikat von Mag. Ulrike Vitovec, Geschäftführerin des Museumsmanagements NÖ

Samstag, 30.3.2019, 10-11.30 Uhr –  Kunstvermittlung für Kinder ab 5 Jahren: Wir bewegen uns im Weinviertel mit fotorealistischen Bildern von Markus Krön und Menschen wie du und ich mit Portraits von Franz Braun, danch gehts zum Farbenmischen und Schattenmalen

Sonntag, 31.3.2019, 10.30 Uhr – Finissage in der Galerie mit Künstlergespräch: Sie möchten die Künstler kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen? Sie möchten gerne mehr über die Motivation der Künstler und über die Technik der Malerei erfahren? Kommen Sie zur Vernissage, wo die letzte Möglichkeit besteht, diese Ausstellung zu sehen.

Macht still – Malerei von Franz Braun und Markus Krön

Die Ausstellung „Macht still“  mit Malerei von Franz Braun und Markus Krön wird am Freitag, 1. März 2019 um 19 Uhr eröffnet, zur Ausstellung spricht Julia Bugram. Während der Vernissage werden Originalarbeiten der Künstler verlost, zur Eröffnung tanzen Schülerinnen der HLW Hollabrunn ein Schattentanztheater unter der Leitung von Johanna König und Michael Wirthner. Die Ausstellung ist donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr bis zum 31. März geöffnet.Die Kunstvermittlung für Kinder ab 5 Jahren startet am Samstag, 30. März 2019 um 10 Uhr, Eintritt freie Spende.

Zu den Künstlern:

Franz Braun: 2014 Malerei-Diplom an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seine realistischen Ölgemälde rücken den einzelnen Menschen in den Vordergrund. Es geht um Macht und Ohnmacht, um die Fähigkeit, die eigenen Umstände zu gestalten. Braun portraitiert Familie, Freunde, Bekannte und sich selbst. Er stellt diese Menschen als gewichtigen Teil der Gesellschaft dar, als Individuen, die – ob sie wollen oder nicht – ihren Teil dazu beitragen, wie unser Zusammenleben aussieht. Neben Portraits gibt es in der Ausstellung auch Stillleben des Malers zu sehen.

Markus Krön: Akademie der Bildenden Künste in Wien. „Wenn Markus Krön mit Hingabe seine Windräder und Strommasten in die gemalte Landschaft stellt, ist es, als beobachtete er seine Geliebte bei der Verrichtung irgendwelcher Haushaltstätigkeiten. Alles was sie tut, jedes Kleid, das sie trägt, erregt ihn. Und sie tut viel, und zieht sich oft um. Alles an ihr ist schön.“ (Detti Vollkorn, 2008). Seit ich aus dem Alpenvorland ins Weinviertel gezogen bin, bin ich fasziniert von der Leere und Weite dieser Landschaft. Keine lieblichen Seen, keine dekorativen Berggipfel,
keine Touristenmassen, kein Mensch auf der Straße. Herb, klar, weit und schön – ich mag diesen Landstrich.

Kunstvermittlungen für Kinder ab 5 Jahren

Liebe Kinder!

Am Samstag, 16. Feber 2019 starten wir um 10 Uhr mit einer Reise durch die Galerie grenzART. Der kleine Prinz begleitet uns stimmlich bei der Erkundung der Planeten, auf der Suche nach Lebewesen und Freundschaften zu den „Ver-Ort-ungen und inneren Gärten“ inmitten von Stefan Hallers pocket paintings und Ch. Linggs Malereien.

Ausgestattet mit neuen Erfahrungen von dieser Reise gestalten wir anschließend eigene pocket paintings. Eintritt freie Spende.

Hier findet ihr die nächsten Kunstvermittlungstermine für Familien mit Kindern ab 5 Jahren im Überblick:

Samstag, 16.2.  10-11.30 Uhr
Samstag, 30.3. 10-11.30 Uhr
Samstag, 27.4. 10-11.30 Uhr
Samstag, 25.5. 10-11.30 Uhr

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Patrizia Mantler-Stockinger und Ilse Sandmair

 

Ver-Ort-ungen & innere Gärten ab 25.1.2019, 19 Uhr

Einladung zur Vernissage mit Arbeiten von Stefan Haller und Ch. Lingg am Freitag, 25. Jänner 2019 um 19 Uhr. Zur Begrüßung spricht der Obmann der Galerie grenzART Robert Petschinka, die Kuratorin der Ausstellung Sonia Gansterer präsentiert die Ausstellung.

Die Ausstellung ist donnerstag und freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr bis zum 24. Feber 2019 geöffnet. Während der Vernissage werden Originalarbeiten der Künstler verlost und Weine des Winzerhofes Annemarie Mantler ausgeschenkt. Die Kunstvermittlung für Kinder ab 5 Jahren startet am Samstag, 16. Feber 2019 um 10 Uhr mit einem Rundgang durch die Galerie.

Eine Begegnung in Bild und Raum, eine Verortung in den Räumen der Galerie und den inneren Räumen der Betrachter:

Für Stefan Haller ist die Beziehung von Betrachter, gestaltetem Objekt und Autor durchaus ein Zugangspunkt zum Verstehen seiner Arbeiten. In seinen pocketpaintings verschneiden sich in den kleinen Formaten, Fragmente einer medial vermittelten Wirklichkeit mit spontanintuitiven, grafischen und malerischen Elementen und andererseits mit Farbflächen, die jeden malerischen Gestus  ausschließen wollen. Durch dieses Zusammentreffen unterschiedlicher Wirklichkeitsbezüge bis hin zum Verweis auf die Selbstreferenz der Malerei konstruieren sie eine neue Form von Wirklichkeit.
Für Ch. Lingg birgt jedes Ding eine Wahrheit in sich – die der kleinsten Teilchen, die aus einem großen Ganzen entstehen, und die des großen Ganzen, das sich aus der Summe des verborgen Kleinsten formt. Es sind zum einen die Samen und Zellen – unsere Zeitkapseln – als kleinste Träger des Lebens, die eine eigene Poesie vermitteln, und das Entstehen und Werden versinnbildlichen. Dem gegenüber steht die Geschichte der Erde und all ihrer Daseinsformen als urgewaltiges Erbe. Wie passt der Mensch in das Schema dieser größten und kleinsten Dinge – so zwischen Erdgeschichte und Samenkorn?

Die Arbeiten beider Künstler sperren sich einer diskursiven Logik, eröffnen aber durch ihre sinnliche Präsenz die Weiten unserer inneren Gärten.

 

Neujahrsempfang am Freitag, 11.1.2019, 19 Uhr!

 

Auch in diesem Jahr möchten wir uns bei unseren Mitgliedern, Förderern, Freunden und treuen Besuchern für die Unterstützung und die Teilnahme an den Veranstaltungen im Jahr 2018 herzlichst bedanken und neue Gäste begrüßen! Gemeinsam mit Euch/Ihnen wollen wir auf ein gutes und erfolgreiches Jahr 2019 anstoßen! Außerdem nutzen wir den Abend, um unser Programm 2019 vorzustellen und den fördernden Mitgliedern die Jahresgabe zu überreichen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Für 2019 haben wir 8 Ausstellungen geplant: Mit neuem Elan starten wir, das Team der Galerie grenzART,  in das neue Kunstjahr und haben ein breites Angebot für Sie zusammengestellt. Das heurige Galerie-Programm umfasst u.a. die Gemeinschaftsausstellung „cash & carry“ mit Künstlern und Künstlerinnen um die Galerie, sowie die Gastausstellung mit Künstlerinnen & Künstlern aus Kyjov. Ein  Highlight ist das  6-tägige Symposium „Hinter dem Horizont“  in der Galerie Augenblick in Kirchberg am Wagram.

Erstmalig präsentieren wir eine Fotoausstellung mit Werken von Livio Senigalliesi. Das Besondere an dieser Ausstellung ist, dass Livio Senigalliesi jahrelang als Kriegsreporter tätig war und er einen Bruchteil seiner Arbeiten präsentiert. Mit Herrn Senigalliesi ist auch ein Zusatzprogramm mit den Hollabrunner Schulen angedacht. Mit der Unterstützung aller Mitglieder und Förderer, der Stadtgemeinde Hollabrunn und des Landes NÖ haben wir bereits 97 Ausstellungen seit der Eröffnung der Galerie grenzART im Jahr 2006 organisiert und präsentiert! Aufgrund des großen Erfolges bieten wir auch 2019 zu jeder Ausstellung eine interaktive Kinderführung an. Kinder ab 5 Jahren erkunden die Ausstellung und können selbst künstlerisch tätig werden. Die Termine und nähere Infos finden Sie jeweils auf der Homepage unter http://www.grenzart.org. Darüber hinaus haben wir seit Februar 2017, und für die Zukunft vielversprechend, die Malakademie KIDS (für 6 bis 11 Jährige) in der Schulstadt Hollabrunn etabliert. Zur Förderung des Austausches zwischen den Besuchern und den Künstlerinnen bieten wir im Rahmen der Finissagen Künstlergespräche an: Die Künstlergespräche sind sonntags ab 10.30 Uhr geplant, beginnend mit 24. Feber 2019.

Wir freuen uns, wenn Sie die Ausstellungen besuchen und uns finanziell mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen! 

grenzART Mitglied: jährlicher Mitgliedsbeitrag € 25

grenzART förderndes Mitglied: Für eine Spende von € 100 bieten wir Ihnen eine Jahresgabe in Form einer Grafik.

Konto:  grenzART Verein zur Förderung der regionalen und grenzüberschreitenden Kunst

IBAN:   AT39 47150 51061090000BIC:     VBOEATWWNOMBank:   Volksbank Niederöstereich AG

Hier finden Sie die Vernissage-Termine im Überblick für 2019:25.01.201901.03.201905.04.201910.05.201914.06.201901.09.201913.09.201918.10.2019

Unser Dank gilt allen Mitgliedern und Förderern, der Stadtgemeinde Hollabrunn und dem Land NÖ für ihre Unterstützung!

Herzliche GrüßeRobert Petschinka
Obmann grenzART Vorstand    –    Robert Petschinka – Franz Stockinger – Heinz Stolba  –  Christine Krapfenbauer-Cermak – Patrizia Mantler-Stockinger
grenzART-Team – Sonia Gansterer – Christine Maringer – Norbert Maringer – Norbert Mayerhofer – Ilse Sandmair – Hanna Scheibenpflug –  Martin Schmidt – Franz Seitl – Gudrun Seitl – Marie Anna Stressler – Rudolf Stressler – Julia Bugram  – Jadranka Protić

Galerie grenzARTSparkassegasse 12020 HollabrunnZVR 69565307Öffnungszeiten während der Ausstellungen: Do,Fr 15-18 Uhr, Sa,So 10-12 Uhr

Schere – Stein – Papier – Vernissage am 19. Oktober 2018, 19 Uhr

Die Ausstellung „Schere-Stein-Papier“ mit Contemporary Art aus Serbien wird am Freitag, 19. Oktober 2018 um 19 Uhr präsentiert. Zur Ausstellung spricht Mag. Norbert Mayerhofer, im Rahmen der Vernissage werden Originalwerke verlost. Die Ausstellung ist donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr bis zum 18. November 2018 geöffnet.

Die Kunstvermittlung für Kinder ab 5 Jahren findet am Samstag, 20. Oktober 2018 von 10 bis 11.30 Uhr statt. Hier werken wir mit Schere, Stein und Papier, ausgehend von der Ausstellung. Eintritt freie Spende, keine Anmeldung erforderlich. Nähere Infos unter +43 664 662 4475 (Kultuvermittlerin Patrizia Mantler-Stockinger).

Im Rahmen der Ausstellung präsentieren zwölf Künstler aus Novi Sad (Serbien) ihre Werke: Danijel Babic, Danica Bicanic, Maja Erdeljanin, Goran Despotovski, Jelena Ðuric, Goran Jureša, Nebojša Lazic, Lazar Markovic, Mileta Poštic, Monika
Sigeti, Jelena Sredanovic und Georg Vinokic. Sie zeigt Arbeiten auf und aus Papier, ergänzt durch den Einsatz von Stein oder Schere: Zeichnungen, Collagen, Lithographien, Objekte, eine Videoinstallation…

Das Thema bezieht sich nicht nur auf das verwendete Material. Es vergleicht auch das Leben mit dem bekannten Spiel und setzt es mit komplexen Phänomenen wie Machtfragen, (Un-)Gerechtigkeit, Entscheidungsfindung, Glücksfaktoren oder dem Vorhandensein einer „höheren Gewalt“ in Beziehung, die manchmal die Oberhand über Können und harte Arbeit gewinnt. All diese Probleme spiegeln sich auf unterschiedliche Weise in den Werken der serbischen Künstler wider.

Das Spiel wird paarweise gespielt. Jeder Spieler formt mit einer Hand eines von drei Symbolen – eine Faust für den Stein, eine offene Hand für das Papier und zwei Finger für die Schere. Jedes der Elemente ist stärker oder schwächer als die anderen. Der Glücksfaktor oder die erfolgreiche psychologische Beurteilung des Gegners beeinflusst die Wahl des Symbols, das die Spieler zeigen.

Die Ausstellung wurde vom Kulturzentrum Novi Sad und dem Donau Dialog Festival im Rahmen des Projektes „Cooperation extended – Art Links“ in Kooperation mit dem Künstlerverband grenzART, als Teil des Kunstaustauschs produziert.

entschleunigt – Vernissage am Freitag, 14. September 2018 um 19 Uhr

Die Ausstellung „entschleunigt“ mit Skulpturen von Claudia Eichenauer und Federzeichnungen von Johann Pötz wird am Freitag, 14. September 2018 um 19 Uhr eröffnet, zur Ausstellung spricht Ilse Sandmair.

Bei der Vernissage werden Originalwerke verlost und Weine vom Winzerhof Annemarie Mantler ausgeschenkt.

Die Kunstvermittlung für Kinder ab 5 Jahren wird am Samstag, 15. September von 10 bis 11.30 Uhr angeboten. Patrizia Mantler-Stockinger und Ilse Sandmair führen durch die Galerie und anschließend gehts zum Zeichnen mit Federn.

Zur Finissage mit Künstlergespräch sind alle Interessierten herzlich am Sonntag, 14. Oktober 2018 ab 10 Uhr geladen!

Die Ausstellung ist donnerstags und freitag von 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr bis zum 14. Oktober 2018 geöffnet.

Bitte merken Sie sich auch den folgenden Termin vor: Am Samstag, 22. September startet um 16 Uhr das 1er Haus Fest!

Zu den Künstlern:
Claudia Eichenauer: Jeder Stein erzählt eine Geschichte, die es gilt hervorzuholen. Eine Symbiose eingehen mit dem Material Stein, um Formen herauszuarbeiten, die die ureigenen Charaktereigenschaften des jeweiligen Materials schon in sich tragen. Bei fortlaufenden Studien des menschlichen Körpers verfeinert sie die Auseinandersetzung der Verfremdung und Abstraktion in ihren Arbeiten. Die Faszination der Arbeit mit dem archaisch, erdigen Grundmaterial Stein liegt darin, aus der Schwere, mit wechselnden Facetten die Bearbeitung, Kraft mit Leichtigkeit zu verbinden.

Johann Pötz: Die Federzeichnungen von Johann Pötz sind durch die extreme, feine Technik sehr zeitaufwendig, bis ein Meter mal ein Meter und 80 Zentimeter groß und verlangen sehr viel Disziplin und Konzentration. Nur dadurch bekommt die Oberfläche eine besondere hohe strukturelle Qualität. Nicht die Schnelligkeit und das laut Hinausschreiende sind ihm wichtig, sondern die stille, sensible Betrachtung, um durch die Entschleunigung wieder in die eigene Mitte zu kommen. So kann die Arbeit an einem Werk eine fast meditative sein.