Rudimente - Made in Stein von Günter Wolfsberger am Freitag, 26.1.2018, 19 Uhr

Die Ausstellung Rudimente – Made in Stein von Günter Wolfsberger wird am Freitag, 26.1.2018 um 19 Uhr eröffnet. Die Begrüßung erfolgt von Christine Maringer, zur Ausstellung spricht HR Dr. Joachim Rössl. Während der Vernissage wird ein Originalwerk verlost. Die Ausstellung ist donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr bis zum 25.2.2018 geöffnet (während der Semesterferien bleibt die Galerie von 3. bis 10.2. geschlossen).

Für die Kunstvermittlung für Kinder am 27.1.2018 von 10 bis 11.30 Uhr sind Familien mit Kindern ab 5 Jahren herzlich eingeladen. Nach dem Rundgang der Galerie und Erkundung der Objekte aus Holz, Stein, Metall, Acryl, Leinwand darf jedes Kind in den Chinesischen Korb greifen und das beste, das schönste, das interessanteste, das ansprechendste Werk zu beschreiben. Danach gehts zum kreativen Arbeiten in der Gruppe. Eintritt frei, Verantwortliche: Patrizia Mantler-Stockinger (+43 664 662 4475).

Zum Abschluss der Ausstellung findet das Künstlergespräch im Rahmen der Finissage am Sonntag, 25.2.2018 ab 10.30 Uhr statt.

Zur Ausstellung Rudimente:
Die amerikanischen Minimalisten und ihre Erben eröffneten mit dem Begriff „expanded-field“ und ihrem Denken in Raumbezügen zwischen Material und Prozess neue Spannungsfelder in der modernen Skulptur. Das Eingreifen in den Raum erzeugt Kraftzonen. Diese werden vom Dialog zwischen Architektur und Landschaft als Ausprägung der Opposition von Kultur und Natur, Gebautem und Ungebautem, bestimmt.

Dieses „expanded-field“ wird in allen Arbeiten von Günter Wolfsberger mitgedacht, seien es die großen Brunnenprojekte im öffentlichen Raum, die Serien seiner zeichenhaften Stelen aus Beton und Metall, die kleinen Bodenskulpturen, die Lichtkästen oder seine flexiblen Bildobjekte. Er bezieht in seine künstlerischen Projekte aber auch den Rezipienten mit ein. Er fordert ihn auf, in Interaktion zu treten, einzugreifen, zu verändern. Dies kann indirekt durch die Bewegung des Betrachters selbst geschehen, indem der veränderte Blickwinkel eine scheinbare Veränderung im Kunstwerk evoziert,
wie etwa bei den Lichtobjekten.