Viechereien und allzu Menschliches - eine Auseinandersetzung mit der Widersprüchlichkeit des Seins von 6.3.-28.3.2010
Werke von Egidius Golob, Micha Löhe, Norbert Mayerhofer, Franz Seitl und Rupert Wenzel
Weinpräsentation Weingut Schlossallee Pfeiffer
29.1.2010 - 28.2.2010 Von innen nach außen
Krystyna Miller-Gawrzynska, Mitglied S.P.P. (Polnischer Verband der Pastellkünstler) - "Pastelltechnik erlebt eine Renaissance" und Maria Magdalena Steiner, Hochschule für angewandte Kunst (Frohner, Hutter) - "In meinen Bildern bin ich eine Suchende"
Die Lions-Benefizausstellung, die am 22. Jänner 2010 in der Galerie grenzART eröffnet wurde, ermittelte einen Reinerlös in Höhe von € 5.000 für die Aktion Lebensmittel des Roten Kreuzes Hollabrunn. 35 KünstlerInnen der Region stellten dafür kostenlos Werke zur Verfügung.
Kunst und Handwerk - Geschenke zu kleinen Preisen war von 21.11. bis 20.12.2009 in der Galerie ausgestellt. Vertreten waren:
Doris Andre - Hüte, Schals und Schmuck aus Filz
Firma Bradac – Blumendekoration
Reinhard Deix – Kunstschmiedearbeiten
Carin Fürst – Recyclingschmuck
Werner Goll – Glas- und Spiegelätzungen
Ute Huber-Leierer – Gedrucktes und Bedrucktes
Charlotte Karner- Vasenobjekte aus Glas und Papier
Beatrix Kutschera – Malerei und Druckgrafik
Firma Schmircher – Wohnaccessoires
Milada Zahnhausen - Kunstkeramik
Galaxie im Joghurtbecher - Malerei, Grafik und Plastik von Gudrun und Franz Seitl von 16.10. bis 15.11.2009 in der Galerie grenzART ausgestellt
Venusfallen - Malerei und Skultpuren von Robert Petschinka geöffnet von 11.9.2009 bis 11.10.2009
YU4
Am Freitag, 8. Mai 2009, wurde um 19 Uhr die Ausstellung der Künstlergruppe YU4 präsentiert, insgesamt 15 KünstlerInnen aus Serbien, Bosnien, Slowenien und Kroatien zeigen ihre Kunst und ihr Kunsthandwerk, begleitet von landesüblicher Musik und kulinarischen Köstlichkeiten.
Die 39 Bilder der Ausstellung "Erdverbunden" von Walter Maringer in Mischtechnik Kaseintempera auf Karton und Leinwand mit den Titeln "Löss", "Hintaus", "Schlamm", "Mensch-Sein" usw. sind waren von 20.3. bis 26.4. zu besichtigen.
Die Ausstellung ist bis 26.4.2009 jeweils donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr geöffnet (Karwoche geschlossen).
"Wir vom Schillerplatz"
"Wir vom Schillerplatz" wurde am Freitag, 13.2.2009, 19 Uhr eröffnet. Es wurde Malerei, Grafik und Plastik der 5 KünstlerInnen der Akademie der bildenden Künstler vom Schillerplatz präsentiert: Ingrid Brandstetter, Herbert Fischer, Ursula Halmagyi, Heinz Staffelmayr, Ljubo Tobolar
Kunst und Handwerk - Geschenke zu kleinen Preisen
Am Samstag, 22. November 2008 um 16 Uhr wurdr die Weihnachtsausstellung der Galerie grenzART eröffnet. Folgende Aussteller präsentieren bis 20.12. jeweils donnerstags und freitags zwischen 15 und 18 Uhr, samstags zwischen 11 und 17 Uhr ihre Handwerkskunst: Doris Andre - Hüte, Schals und Schmuck aus Filz, Gerhard Bilek - Malerei, Tanja Estermann - Keramik, Elke Holly - Naturseifen, Adalbert Kolar - Goldschmuck, Martin Schmidt - Kerzen, Franz Seitl - Druckgrafik und Malerei, Gudrun Seitl - Keramikschmuck und -objekte, Gerti Stolba - Glasperlen
Parallele welten : emotionale wirklichkeiten
Am Freitag, 24.10.2008 wurde die Ausstellung "parallele welten : emotionale wirklichkeiten" mit neuen Arbeiten von Norbert Mayerhofer und Micha Löhe in der Galerie grenzART eröffnet. Zu den beiden Künstlern sprach Frau Prof. Mag. Angelica Sabathiel.
Statements - in mir und um Hollabrunn herum
Die Galerie grenzART Hollabrunn präsentierte am 12. September 2008 um 18 Uhr die Ausstellung "Statements - in mir und um Hollabrunn herum" mit Malerei und Objekten von 11 Künstlerinnen aus dem Raum Hollabrunn. Die teilnehmenden Künstlerinnen: Edith Bacsa, Elfriede Berger, Eva Cabric, Gabriele Hager-Wiesböck, Christine Krapfenbauer-Cermak, Miriam Pawlik, Monika Pawlik, Irena Rácek, Agnes Waldstein-Schwägerl, Heidi Sykora, Erna Tauscher.
Cross Border - Glasskulpturen und Objektbilder
Die Ausstellung "Cross Border" mit Glasskulpturen und Objektbildern von international tätigen KünstlerInnen wurde am 16.5.2008 um 20 Uhr vom Kulturstadtrat Mag. Karl-Heinz Jirsa und der Glaskünstlerin Mag. Renate Korinek eröffnet. Präsentiert werden Werke von Barbara Gulbe aus Lettland, Lachezar Dochev aus Bulgarien und Eef Zipper, die aus den Niederlanden stammt. Familie Holzreiter aus Großwetzdorf lädt zur Verkostung ihrer Weine ein.
Gestern war ... Heut ist
Die Ausstellung "Gestern war ... Heut ist" mit Malerei von Ursula Halmágyi wurde am Freitag, 11.4.2008 um 19 Uhr von Bgm. Mag. Helmut Wunderl eröffnet. Zur Ausstellung sprach Marina Marsilio, Schriftstellerin und Künstlerin.
Die Künstlerin vereint die beiden Techniken Radierung und Aquarell, die in ihren Ausprägungen gegensätzlich erscheinen. Ursula Halmágyi schafft eine Verbindung und diese Gegensätze charakterisieren auch die Künstlerin: Wenn sie malt, ist sie Grafikerin, und wenn sie radiert, ist sie Malerin.
Im Rahmen der Vernissage gratulierten die zahlreichen Besucher und insbesondere der Verein grenzART dem Geburtstagskind: Ursula Halmágyi wurde 70!
Hollabrunner G'sichter
25.1.-29.3.2008Die Fotos der 100 Hollabrunner wurden von den KünstlerInnen Ursula Halmágyi, Christine Krapfenbauer-Cermak, Robert Petschinka, Franz Seitl und Leo Stopfer individuell, kreativ, sozialkritisch und humorvoll bearbeitet. Diese Ausstellung war wegen des großen Erfolges von 25.1.-29.3.2008 zu sehen. Seit 3.4.2008 sind die Werke in den folgenden Hollabrunner Unternehmen zu sehen:
Am 1.12.2007 wurde um 16 Uhr die Weihnachtsausstellung "Kunst und Handwerk - Geschenke zu kleinen Preisen" eröffnet. Die Öffnungszeiten für diese Ausstellung sind geändert: Donnerstag, Freitag 15-18 Uhr, Samstag 11-17 Uhr, Sonntag geschlossen. Die Ausstellung ist bis 22.12. geöffnet.
12 Künstler und Kunsthandwerker boten ihre Produkte aus den unterschiedlichsten Materialien an: Keramik, Gold, Silber, Glas, Filz, Wolle u.v.m.
Paraphrasen - Malerei von Fred Zeman
Am 9.11.07 wurde die Ausstellung "Paraphrasen" - Malerei von Fred Zeman eröffnet. Zur Vernissage sprachen Anton Koczur (Präsident IIZ- Internationales Interkommunales Zentrum Groß-Siegharts) und Mag. Ursula Halmágyi (Obfrau grenzART).
Mag. Ursula Halmágyi über den Künstler: "Der Maler Fred Zeman verwendet in seinen Arbeiten konkrete Themen wie Mensch und Landschaft und schafft eine neue Bildwirklichkeit, die weder abstrakt ist, noch eine naturgetreue Abbildung der Wirklichkeit. Er erzeugt vielmehr durch seinen pastosen Farbauftrag in bunter Palette Werke von eindringlicher Farbigkeit."
Kunst über Grenzen - 12.10.-3.11.2007
Die streng geometrischen, sachlichen Glasskulpturen von Zoltán Bohus, die archaischen Basaltsteine von Andreas Buisman und die orientalisch anmutenden Wandgobelins von Éva Farkas bilden eine ideale Kombination und waren von 12. Oktober bis 3. November zu besichtigen. Im Rahmen der NÖ Tage der offenen Ateliers am 20. und 21. Oktober war der ORF, Landesstudio NÖ zu Gast und sendete einen Beitrag in NÖ heute.
6. Ausstellung 2007 - A part of - Malerei von Günter Patoczka
Die Ausstellung "A part of" mit großformatigen, abstrakten Arbeiten von Günter Patoczka wird am 7. September um 19 Uhr durch Bgm. Mag. Helmut Wunderl eröffnet. Zur Ausstellung spricht Mag. Ursula Halmágy, Obfrau von grenzART. Qualitätsweine des Weingutes Johanna Thürmer aus Kleinweikersdorf sind zu verkosten. Die Ausstellung ist bis 6. Oktober geöffnet.
Rinnende Wände - Glasinstallation von Renate Korinek
Die niederösterreichische Glaskünstlerin Renate Korinek zeigt ihre Glas- und Lichtinstallation "Rinnende Wände" vom 30. August bis 2. September im Rahmen des Hollabrunner Kultursommers.
Eröffnung: 30. August 2007, 20 Uhr, einführende Worte: Prof. Werner Rischanek, Musik: Arteom Denissov, Lesung: Raffaella Passiatore
Ausstellungsdauer: 2.-24. Juni 2007, Öffnungszeiten: Do, Fr 15-18 Uhr, Sa, So 10-12 Uhr, Fr, 15.6. 15-21 Uhr
Gerhard Bilek - Blumenbilder, Tanja Estermann - Keramik, Ursula Halmágyi - Bananenblattbilder, Elke Holly - Naturseifen, Zuzana Krajcovicová - Stoffdruck, Taschen, Jürgen Kramer - gedrechseltes Holz, Regina Kubelka - buntes Metall, Hanna Ledl - Glasperlenschmuck, Franz Seitl - Acrylbilder, Gudrun Seitl - Filz- u. Keramikschmuck, Susanne Tuulikki-Riecker - Textilkunst, Reinhold Wilhelm - Keramik
4. Ausstellung 2007 Wir sind enttäuscht
Keine Ansprache, keine einführenden Worten - nur die Kunst stand im Vordergrund dieser Ausstellung. Ungewohnt - an der Kassa wurde 1 € Eintritt verlangt - die Räume - gestaltet wie Künstlerateliers - die Preise -verhandelbar.
Aus einer riesigen Leinwand konnte sich jeder einen Teil - sein Bild - selbst rausschneiden. Ein echter Petschinka, ein echter Fetty für nur € 50,--.
Die Idee dieser Ausstellung stammt von Robert Petschinka und Tomas Fetty.
3. Ausstellung - grenzART zeigt Frohner
Am Freitag, 13. April, nahm Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in Hollabrunn die Eröffnung der Ausstellung "grenzART zeigt Frohner" vor, bei der frühe und grafische sowie noch nie zuvor gezeigte Werke des österreichischen Malers Adolf Frohner zu sehen sind. Die Initiative zur Abhaltung dieser Ausstellung, die bis 5. Mai besucht werden kann, ging vom Verein "grenzART" aus, dessen Anliegen darin besteht, der Öffentlichkeit hochwertige Kunst im regionalen Bereich zugänglich zu machen.
In seiner Rede dankte Pröll dem Verein "grenzART", der als Privatinitiative "ein zusätzliches Signal der kulturellen Aktivität und Buntheit in der Region gesetzt" habe, für dessen Engagement und für die Organisation dieser Ausstellung. "Wir haben in Niederösterreich einen neuen Zugang zu künstlerischem Schaffen gefunden, der unser Land noch weit bringen wird", betonte Pröll. Seine Beziehung zu Adolf Frohner, der "mit Leib und Seele bekennender Niederösterreicher" gewesen sei, bezeichnete der Landeshauptmann als von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt getragen. Der Weg, den Niederösterreich in kulturpolitischer Hinsicht gehe, indem man gemeinsam mit großen KünstlerInnen der Gegenwart etwas Bleibendes wie etwa das "Frohner Forum" in Krems schaffe, sei nicht unumstritten, werde aber bewusst gegangen, da damit Chancen auch für künftige Generationen ergriffen und kulturtouristische Magneten für die kommenden Jahrzehnte geschaffen würden, so Pröll.
Den Hintergrund für die aktuelle Ausstellung in Hollabrunn, bei der Leihgaben des Landesklinikums Weinviertel Hollabrunn, der Stadtgemeinde Hollabrunn sowie einiger Privatpersonen gezeigt werden, stellt der unerwartete Tod Frohers im Jänner dieses Jahres dar. Mit der Ausstellung will "grenzART" einen Einblick in das Werk des Malers gewähren.
2. Ausstellung 2007 - "KARLSLUST 1", Malerei von Agnes Waldstein-Schwägerl
Im Rahmen der Ausstellung "Karlslust 1" präsentierte Agnes Waldstein-Schwägerl ihre Bilder. Die Ausstellung wurde am Freitag, 2. März 2007 um 19 Uhr durch LAbg. Marianne Lembacher eröffnet. Zur Ausstellung sprach Mag. Ursula Halmágyi, Obfrau von grenzART. Qualitätsweine der Familie Josef Rockenbauer aus Niederfladnitz waren zu verkosten.
Die Ausstellung ist bis Sonntag, 1. April 2007 zu geänderten Zeiten geöffnet: donnerstags 15 bis 18 Uhr, freitags 16 bis 19 Uhr, samstags und sonntags 10 bis 12 Uhr. Die Künstlerin wird jeweils freitags persönlich durch die Galerie führen.
Agnes Waldstein-Schwägerl über ihre Arbeiten: "Die Thematik meiner Arbeiten hat sich auf die mich hier in Karlslust umgebende Natur reduzuiert. Mit meiner Familie lebe ich mitten im Wald, der sich zum natürlichen Hauptthema entwickelt hat. Dieser karge Mikrokosmos bietet eine unendliche Vielfalt an Darstellungsmöglichkeiten, mit Hilfe derer ich eine selbständige, eine andere Natur im Bildraum schaffen möchte."
1. Vernissage 2007 „Tenderness“
Die Galerie grenzART präsentierte in der 1. Ausstellung 2007 Glasskulpturen zum Thema „Tenderness“ von der Künstlerin Renate Korinek aus Unterretzbach.
Alfred Biber über Renate Korinek
Renate Korinek ist eine der starken Künstlerpersönlichkeiten Österreichs. Ihre Skulpturen, die aus Glas sind,haben zum Teil gigantische Ausmaße und beeindrucken durch ihre radikale, ja rabiate Einfachheit. Korinek
beschreitet – so scheint es – dabei immer den Weg des größten Widerstandes. Als kleine Frau stellt sie sich in die Mitte von starken Männer, die in den Glashütten den Ton angeben und muss sich dort erst einmal durchsetzen und sich Geltung verschaffen. Glas ist eine anspruchsvolle Materie, es ist schwer, zerbrechlich, nur in großer Hitze formbar, die Arbeit ist ungemütlich und gefährlich.
Das liefert indessen Hinweise auf den Charakter der Künstlerin, die ihre Arbeit stets höher bewertet als die Schwierigkeiten, die sich entgegenstellen. Beispielsweise studierte sie seinerzeit Glaskunst an der Angewandten,
ein „Orchideenfach“, welches bald wieder vom Lehrplan verschwand. Korinek setzte nach und lernte in der Folge alles über Glas in den USA, wo sie sich lange aufhielt und dort auch zu ersten Ausstellungen kam.
Was ist die Künstlerin Korinek? Ich halte sie für eine moderne Künstlerin im fundamentalen Sinn: Sie gewinnt Boden durch das Scheitern. Sie erzählte mir: „Es ist mir nie gelungen, etwas Normales zu blasen“. Dieses
Scheitern eröffnet ihr die Möglichkeit, in ein unbegrenztes Feld von formalen Möglichkeiten vorzustoßen.
Was heißt das? Es heißt, die bedeutungstragende Form zu verlassen um in außervernünftige Formensprache vorzudringen. Darauf ruhen alle Hoffnungen der Zukunft, wie wir wissen. Der Formenkanon Korineks fasziniert wegen seiner Ausgelassenheit, stellenweise Humorigkeit.
Im Gespräch mit ihr erfährt man auch den Grund hierfür: Es ist eine an buddhistische Denkweisen erinnernde Haltung, wonach Leben und Tod im Weltenprozess lediglich Stationen in einem Prozess ewigen Fließens
sind. Leben und Tod sind nur Stadien der lebendigen Weltverwandlung, des immerwährenden Stromes der Schöpfung, der nur Verwandlung, aber keinen Tod kennt. Das ist wohl der Grund, warum die Bildwerke Korineks frohe Botschaften sind. Die anthropomorphen Gerüste und christlichen Kreuze in ihrem Ouvre bilden bloß den Hintergrund zu den konvulsivischen Formen, die der dionysischen Dimension des Lebens huldigen.
Schon Andre Breton sagte prophetisch: „Die Schönheit wird konvulsivisch sein, oder sie wird nicht sein.“
Galerie grenzART präsentiert „Fokus Mensch“
Es menschelt!
Die nächste Ausstellung, die am Freitag, 13. Oktober um 19 Uhr eröffnet wird, stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Die Ausstellung beschäftigt sich mit der figurativen Darstellung der Menschen und möchte die Auseinandersetzung mit Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen fördern. Auch bei der Entstehung der Werke geht es um die Menschen: Im Rahmen eines Symposiums werden im Austausch in der Gruppe der Künstler Menschen in Figuren und Bildern dargestellt, durch gemeinsames Arbeiten werden gemeinsame Werke entstehen. An diesem Symposium werden 8 Künstler aus der Region im Atelier von Bert Petschinka teilnehmen und sich intensiv mit der Bedeutung des Menschen auseinandersetzen. Hier geht es einerseits um die unterschiedlichen Zugänge zu Figurationen und um die unterschiedlichen Bedürfnisse, was dargestellt werden will und kann. In diesem Spannungsfeld soll von der Karikatur bis hin zur Entfremdung jede Individualität Raum finden.
Im gemeinschaftlichen Arbeiten wird sowohl die Entfaltung wie auch die Reduktion zum Thema, damit eine Einheit entstehen kann. Nur wenn sich der „Stärkere“ zurücknimmt, kann sich der andere entsprechend ausbreiten und geht nicht unter. Diese Interaktion in der Gestaltung soll ebenfalls zum Ausdruck kommen. In dieser Ausstellung wird gezeigt, welche vielfältigen Ausdrucksformen in der gegenständlichen Kunst wirken können. Die Gemeinschaftswerke können nur durch einen gemeinsam erarbeiteten Zugang, also durch intensive Auseinandersetzung entstehen.
Mit dieser Ausstellung „Fokus Mensch“ soll eine bewusste Sensibilisierung auf die Individualität und die Gemeinsamkeiten, auf die Sensibilität und die Gewalt, auf viele unterschiedlichen Facetten des Menschen aufmerksam gemacht werden. Macht und Ohmacht begleiten uns.
Damit will grenzART zur Vielfalt der Kunst und zur Auseinandersetzung mit Kunst und Umwelt anregen.
Die Hollabrunner Galerie grenzART zeigt unter dem Motto „GRENZ-ART – grenzüberschreitende Kunst“Werke von sieben renommierten KünstlerInnen aus der Tschechischen Republik und der Slowakei. Die Ausstellung wird am Freitag, dem 8. September um 19:00 Uhr eröffnet und ist bis 6. Oktober zu sehen.
Lenka Baburek
Malerin, Wien und Stálky bei Vranov, CZ
Höhere Schule für angewandte Kunst, Kunstgeschichte und Archäologie in Brno
In ihren Objekten widmet sie sich der Mystik und Philosophie verschiedener Religionen und deren Einflüssen auf die heutige Welt.
Bohumil Baèa
Maler, Bratislava, SK
Akademie der bildenden Künste in Bratislava, Vorsitzender des Vereins der bildenden Künstler der Slowakei und Direktor der Privaten Kunstmittelschule in Bratislava
Sein Werk ist eine Auseinandersetzung mit der malerischen und nicht malerischern Semantik des Bildes durch Enthüllung weitere Ausdrucksschichten der Fläche.
Miroslav Bravenec
Maler und Grafiker, Terezin bei Èejèe, CZ
Höhere Schule für angewandte Kunst in Brno, Hochschule für Kunstgewerbe in Praha, Akademischer Maler
In seinem grafischen Schaffen lässt er sich von der unendlichen Vielfalt der Strukturen in der Natur inspirieren, die zu poetischen Visionen verschmelzen.
Jan Hladik
Fotograf und Grafiker,Bratislava, SK
Höhere Schule für angewandte Kunst in Bratislava, Gründung des Verlags „Letra & Line“
Die Basis seines Werkes bildet die Suche nach eigenen Ausdrucksmitteln, er hat seine eigene Schnittstelle zwischen Fotografie und Grafik gefunden.
Åudovít Hološka
Maler, Jablonica, SK
Akademie der bildenden Künste in Bratislava, Professor für Malerei und Vorstand des Lehrstuhls für freies Schaffen
In der klaren Konzeption seines künstlerischen Programms prüft er beständig die Tragkraft der Farbe und ihre Beziehung zur Form und Linie.
Libor Juøena
Maler und Grafiker, Bøeclav, CZ
Höhere Schule für angewandte Kunst in Brno
Tragende Elemente seiner Arbeiten sind Phänomene wie Zeit, Licht, Gedächtnis und Universum und die Konfrontation verschiedener Techniken.
Oldøich Štĕpánek
Bildhauer und Maler, Kostelec, CZ
Höhere Schule für angewandte Kunst in Uherské Hradište
Sein Werk umfasst figurale Porträtplastiken, durch Naturmotive inspirierte Holzsolitärs und aufhängbare Assemblagen aus Holz, Stein und Metall.
3. Ausstellung ab 28.April in der Galerie!
Der Verein grenzARTpräsentiert ins seiner 3. Ausstellung Künstler aus dem Umkreis von Hollabrunn mit dem Schwerpunkt auf Keramik-Werken. Die Ausstellung trägt den Titel „horizontal - vertikal, zweidimensional – dreidimensional“
Die Künstler:
Gabi Epp
Tanja Estermann
Wladimir Koci
Norbert Maringer
Gudrun Seitl
Franz Seitl
Reinhold Wilhelm
Der Verein grenzART hat am 10.3.2006 seine 2. Ausstellung - "Die jungen Wilden" eröffnet!
Der Verein grenzARTpräsentiert ins seiner 2. Ausstellung junge Künstler aus dem Umkreis von Hollabrunn. In dieser Ausstellung wird ein Querschnitt von Arbeiten der Künstler aus dem Bereich der Malerei bis hin zu Collagen und Skulpturen gezeigt. Die Künstler der 2. Ausstellung: Tomas Fetty aus Großstelzendorf, Andrea Gedl aus Hollabrunn, Sabine Müllner aus Pyhra, Wolfgang Schuster aus Dietersdorf.
Die Ausstellung ist bis Samstag, 22.4. jeweils donnerstags und freitags zwischen 15 und 18 Uhr geöffnet, samstags und sonntags zwischen 10 und 12 Uhr. Die Ausstellung wirdam Samstag, 22.4.06 im Rahmen einer Finissage beendet. Ein herzliches Dankeschön gebührt dem Hauptsponsor, der Volksbank Donau-Weinland Hollabrunn. grenzART freut sich über zahlreichen Besuch!
Eine kleine Auswahl der Bilder der 1. Ausstellung finden Sie unter der Rubrik Künstler - Ausstellung0106. Die Bilder sind auch käuflich zu erwerben - Mail an office@grenzart.org genügt und wir informieren Sie umgehend !
Die Galerie grenzARTist eröffnet!
Im Rahmen der 1. Vernissage am 27.1.2006 wurde die Galerie grenzART am Koliskoplatz 6, 2020 Hollabrunn mit der Ausstellung „Künstler der Galerie“ eröffnet. Diese Ausstellung ist bis 3.3. jeweils donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Die Finissage findet am 4.3.2006 um 11 Uhr statt.
Folgende Künstler präsentieren ihre Werke: Ursula Halmágyi, Ute Huber-Leierer, Alfred Hruschka, Renate Korinek, Robert Petschinka und Gerlinde Weißkircher. Die Eröffnung übernahm der Direktor der Volksbank Donau-Weinland Hollabrunn Mag. Reinhard Diem. Die Obfrau des Vereines grenzART Mag. Ursula Halmágyi sprach zur Ausstellung. Frau Halmágyi dankte im besonderen der Volksbank, der Druckerei Jordan, Firma Erwin Bayer, den fördernden Mitgliedern und den aktiven grenzART-Mitgliedern für ihre Unterstützung. An die anwesenden fördernden Mitglieder übergab sie die Jahresgabe, einen Druck, der gemeinsam von Ursula Halmágyi und Robert Petschinka geschaffen wurde. Qualitätsweine zum Verkosten, vom Grünen Veltliner bis zum Sankt Laurent, wurden vom Winzerhof Annemarie Mantler aus Niederrußbach ausgeschenkt.
Bis 3.3. sind Drucke von Ursula Halmágyi aus Hollabrunn und von Ute Huber-Leierer, die an der Angewandten in der Abteilung für Textiltechnologie tätig ist, ausgestellt. Alfred Hruschka aus Falkenstein präsentiert seine Textildrucke, Renate Korineks Glasskulpturen sind in allen Räumen verteilt. Die Holzskulpturen und die grafischen Arbeiten in Schwarz stammen von Robert Petschinka aus Obermallebarn, gleich beim Eingang sind die fotografischen Arbeiten von Gerlinde Weißkircher aus Tulln ausgestellt.
Folgende Gäste bewunderten u.a. die Kunstwerke: Hofrat Mag. Karl-Heinz Jirsa, NRAbg. Dr. Hannes Bauer, Hubert Giracek, Dr. Oskar Luger, Günther Schieder, Architekt Leierer, Karl Rohringer, zu späterer Stunde Hofrat Mag. Helmut Wunderl. Die Vorbereitungen für die nächste Vernissage mit dem Titel „Die jungen Wilden“ für 10. März laufen bereits!